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Hyaluronsäure als Augencreme – Was bringt das?

Meist fällt der Blick unseres Gegenübers stets zuerst auf die Augen. Leider gehört aber die Hautpartie um unsere Augen zu den Bereichen, bei denen der natürliche Alterungsprozess recht zügig ersichtlich wird. So ist die Haut hier gleich zehn Mal dünner, als im Rest des Gesichts. Hinzu kommt, dass die mimischen Bewegungen diese Regionen zusätzlich strapazieren. Außerdem blinzeln wir in der Sonne häufig oder kneifen sogar die Augen zusammen. Wind, sowie die UV-Strahlung tun dann noch ihr Übriges.

Des Weiteren verfügt die Haut an diesen Stellen kaum über Talgdrüsen. Demnach ist diese Region von Natur aus eher trocken. Schnell kann es hier also zu feinen Linien, wie Knitterfältchen kommen, so dass die Haut an dieser Stelle stets eine besondere Pflege benötigt.

Mit Hyaluronsäure Falten vermeiden

Für die Pflege der Augenpartie reicht eine normale Tagescreme meist nicht aus. Besser ist es hier auf Augencremes zurückzugreifen, die Hyaluronsäure enthalten. Diese Substanz stellt der menschliche Körper sogar selber her. So polstert diese den Teint von innen heraus und unterstütz damit die Kollagenfasern. Ab 25 Jahre lässt die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure aber bereits spürbar nach. Gerade an den Augen wird dies schnell sichtbar. Die Haut an dieser Stelle verliert Feuchtigkeit und neigt zügiger zur Bildung von Fältchen.

Cremes, die nieder-, sowie hoch molekulare Hyaluronsäure enthalten, können hier helfen Augenfältchen zu minimieren bzw. vorzubeugen. So legt sich die hochmolekulare Hyaluronsäure, als hauchdünner Film auf die Haut und spendet Feuchtigkeit. Die niedermolekulare Hyaluronsäure hingegen dringt in die niedrigen Schichten der Haut ein und polstert die dünne Hautschicht von innen auf. Mit Hilfe von Hyaluronsäure werden somit die Feuchtigkeitsdepots wieder aufgefüllt. Wobei dieser Effekt,  aber leider nur so lange bestehen Bleibt, wie die Substanz auf der Haut bleibt.

Wie wird Hyaluronsäure richtig angewendet?

Die richtige Augenpflege fängt bereits mit der Hautreinigung an. Diese sollte morgens, wie abends erfolgen. Gerade um die Augen herum, gilt es aber nicht zu stark zu rubbeln oder zu reiben. Nach der Reinigung gilt es dann eine kleine Menge einer Hyaluronsäure-haltigen Creme auf den Finger zu geben und diese sanft mit leichtem Klopfen auf die dünne Haut um die Augen herum zu verteilen. Nur mit wenig Druck sollte die Creme an diesen Stellen einmassiert werden. Durch das leichte Klopfen wird außerdem zusätzlich die Durchblutung angeregt.

Die Anwendung  solcher Augencremes mit Hyaluronsäure sollte am besten zwei Mal am Tag erfolgen. Wer seinen gesamten Körper zusätzlich mit dieser Substanz unterstützen möchte, kann außerdem zusätzlich Hyaluronsäure in Tablettenform zu sich nehmen und so den gesamten Anteil im Inneren erhöhen. Neigt die Partie um die Augen außerdem zu Schwellungen, kann hier eine Augenpflege mit Koffein helfen, denn dieser Stoff wirkt abschwellend und beschert einen wachen Blick.

Fazit: Eigentlich stellt der menschliche Körper Hyaluronsäure eigenständig her. Leider wird die Produktion aber bereits mit Mitte 20 schon wieder heruntergeschraubt und nicht selten wird dies zuerst an den Augen sichtbar, da hier die Haut besonders dünn und trocken ist. Wer seine bereits sichtbaren Augenfältchen minimieren und neuen Falten entgegenwirken möchte, sollte in diesem Fall auf Cremes zurückgreifen, die Hyaluronsäure enthalten. Diese Substanz polstert die dünne Haut wieder auf und beschert bei regelmäßiger Anwendung wieder ein jugendlicheres Aussehen.

Über Sarah Genz

Die Autorin Sarah Genz - Expertin für einen Anti-Aging Lifestyle und bestens mit dem Thema Haut und Haare vertraut.

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